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Was kostet ein Immobilienmakler – und was bekommen Eigentümer wirklich dafür?

Maklerkosten: Lohnt sich das wirklich?

Eine der häufigsten Fragen von Eigentümern lautet:
„Was kostet ein Immobilienmakler – und brauche ich den überhaupt?“

Maklerprovisionen wirken auf den ersten Blick hoch. Gleichzeitig schrecken viele Eigentümer davor zurück, ihre Immobilie privat zu verkaufen – aus Sorge vor Fehlern, Zeitaufwand oder rechtlichen Risiken.

In diesem Artikel erklären wir transparent:

  • wie sich Maklerkosten zusammensetzen

  • wer die Provision zahlt

  • welche Leistungen ein guter Makler übernimmt

  • und warum sich die Kosten für Eigentümer oft auszahlen

1. Wie hoch ist die Maklerprovision?

In Deutschland ist die Maklerprovision gesetzlich geregelt. Seit der Neuregelung gilt bei Wohnimmobilien in der Regel das Bestellerprinzip mit Teilung der Provision.

Das bedeutet:

  • Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision

  • üblich sind insgesamt ca. 6–8 % inkl. MwSt., je nach Region

  • jede Partei trägt meist die Hälfte

💡 Wichtig:
Die genaue Höhe kann regional variieren und wird vorab transparent vereinbart.

2. Wer zahlt die Maklerkosten?

In den meisten Fällen gilt:

  • der Verkäufer zahlt einen Teil der Provision

  • der Käufer zahlt den anderen Teil

Für Eigentümer heißt das:
Sie tragen nicht mehr die volle Maklerprovision allein, wie es früher oft der Fall war.

Entscheidend ist jedoch nicht nur, wer zahlt, sondern was Sie dafür bekommen.

3. Welche Leistungen sind in der Maklerprovision enthalten?

Ein professioneller Immobilienmakler übernimmt deutlich mehr als nur das Inserieren auf Portalen.

📊 Wertermittlung & Beratung

  • realistische Marktpreise statt Wunschdenken

  • Analyse von Lage, Zustand & Nachfrage

  • Entwicklung einer passenden Verkaufsstrategie

📸 Professionelle Präsentation

  • hochwertige Immobilienfotos

  • ansprechendes Exposé

  • klare, verständliche Objektbeschreibung

Der erste Eindruck entscheidet heute fast immer online.

4. Vermarktung & Reichweite

Ein guter Makler sorgt dafür, dass Ihre Immobilie die richtigen Käufer erreicht.

Dazu gehören:

  • Platzierung auf relevanten Immobilienportalen

  • Ansprache vorgemerkter Suchkunden

  • regionale Sichtbarkeit

  • gezielte Käuferansprache

➡️ Ziel ist nicht Masse, sondern Qualität der Anfragen.

5. Organisation & Durchführung der Besichtigungen

Besichtigungen sind zeitintensiv und oft unterschätzt.

Ein Makler übernimmt:

  • Vorqualifizierung der Interessenten

  • Terminabstimmung

  • professionelle Durchführung

  • Beantwortung aller Käuferfragen

Für Eigentümer bedeutet das:
✔ weniger Stress
✔ keine unnötigen Termine
✔ bessere Kaufentscheidungen

6. Preisverhandlung & Käufersicherheit

Ein entscheidender Punkt, den viele Eigentümer unterschätzen: die Verhandlung.

Ein erfahrener Makler:

  • führt sachliche Preisverhandlungen

  • schützt Ihre Interessen

  • verhindert emotionale Entscheidungen

  • prüft die Bonität der Käufer

❗ Besonders wichtig:
Ein hoher Angebotspreis bringt nichts, wenn die Finanzierung scheitert.

7. Rechtssicherheit & Notartermin

Der Immobilienverkauf ist rechtlich komplex. Fehler können teuer werden.

Ein Makler sorgt für:

  • vollständige Unterlagen

  • Abstimmung mit dem Notar

  • Prüfung des Kaufvertrags

  • Begleitung bis zur Beurkundung

Damit wird der Verkauf rechtssicher und planbar.

8. Was kostet ein Verkauf ohne Makler wirklich?

Viele Eigentümer denken, sie sparen Geld, wenn sie privat verkaufen. In der Praxis entstehen jedoch oft versteckte Kosten:

❌ zu niedriger Verkaufspreis
❌ lange Vermarktungsdauer
❌ rechtliche Risiken
❌ geplatzte Finanzierungen
❌ hoher Zeitaufwand

Nicht selten liegt der tatsächlich erzielte Preis unter dem, was mit professioneller Vermarktung möglich gewesen wäre.

9. Rechnet sich ein Makler für Eigentümer?

In vielen Fällen: Ja.

Warum?

  • bessere Preispositionierung

  • höhere Nachfrage

  • sichere Abwicklung

  • weniger Fehler

  • geringerer Stress

Ein guter Makler kostet Geld – aber ein schlechter oder fehlender Makler kostet oft mehr.

10. Woran erkennen Eigentümer einen guten Makler?

Nicht jeder Makler arbeitet gleich. Achten Sie auf:

  • transparente Provision

  • nachvollziehbare Wertermittlung

  • klare Verkaufsstrategie

  • regionale Marktkenntnis

  • offene Kommunikation

Ein seriöser Makler erklärt seine Leistungen – ohne Druck und ohne leere Versprechen.

Fazit: Maklerkosten sind eine Investition – keine Gebühr

Die Maklerprovision ist keine reine Ausgabe, sondern eine Investition in Verkaufserfolg, Sicherheit und Zeitersparnis.

Eigentümer, die:

  • realistisch bewerten

  • professionell vermarkten

  • strukturiert verkaufen

erzielen häufig bessere Ergebnisse – trotz Provision.

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